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04.10.2018

Jugendspieleinrichtungen: Sportkreis fordert Umgang nach bayerischem Vorbild

Der Sportkreis Frankfurt fordert von der Landespolitik, sich bei Geräuschen, die von Jugendspieleinrichtungen ausgehen, stärker für die Interessen der Kinder und Jugendlichen einzusetzen. Anlass sind Erfahrungen, die der Sportkreis mit seiner Frankfurter Bolzplatzliga F43+ gemacht hat. An verschiedenen Standorten kommt es regelmäßig zu Beschwerden über die Lärmentwicklung. Die Geräusche sieht der Sportkreis für eine kindes- und jugendgemäße Entwicklung jedoch als notwendig an.

Ein Vorbild sieht der Sportkreisvorsitzende Roland Frischkorn in der bayerischen Gesetzgebung: „Der Freistaat schützt nicht nur typische Geräusche von Kindern, sondern auch solche, die von Jugendspielein-richtungen ausgehen.“ Das „Gesetz über Anforderungen an den Lärmschutz bei Kinder- und Jugendspieleinrichtungen“ sieht unter anderem vor, dass das Bundes-Immisionsschutzgesetz für Ruhezeiten von Jugendspieleinrichtungen keine Anwendung finden soll. Zusätzlich sollen bauliche Maßnahmen dafür sorgen, dass Richtwerte eingehalten werden. „Das Problem sehen wir nicht in den Jugendlichen, sondern in den Rahmenbedingungen, die die Jugendlichen vorfinden“, so Frischkorn abschließend.

In den über 100 Bolzplätzen und Jugendspieleinrichtungen in Frankfurt sieht der Sportkreis wichtige Begegnungsstätten für die Entfaltung und positive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Neben einer sinnvollen Freizeitgestaltung lernen sie dort, sich an Regeln zu halten und Konflikte einvernehmlich zu lösen, ein wichtiger Bestandtteil der Frankfurter Bolzplatzliga.

Seit 2013 knüpfen Kinder und Jugendliche in der Liga stadtteilübergreifend Kontakte, übernehmen beispielsweise als Schiedsrichter Verantwortung und helfen dabei, den Spielbetrieb zu koordinieren. Den Teilnehmern möchte der Sportkreis Frankfurt ein Versuchsfeld bieten, sich auszuprobieren und nach eigenem Wunsch Verantwortung zu übernehmen. Langfristiges Ziel ist es, alle 43 Frankfurter Stadtteile einzubinden.

Die Frankfurter Bolzplatzliga F43+ wird unterstützt von Business for Sports e.V., dem Sportamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport, aurelis Real Estate, büro&copy, ABG FRABKFURT HOLDING GmbH, der DFL Stiftung und der PROPROJEKT Planungsmanagement & Projektberatung GmbH.

Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine und dem Landessportbund Hessen angeschlossen. Er vertritt die Interessen der rund 420 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit über 215.000 Sportlerinnen und Sportlern nach innen und außen. Dabei unterstützt er die Vereine zum Beispiel bei Zuschüssen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung und Weiterentwicklung von Sportangeboten.

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