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10.03.2012

Stadtteilprojekt kann weiter durchstarten

Stadtteilprojekt kann weiter durchstarten 3. Firmenforum Gallus – 1:1 für Ausbildung – Sportkreisvorsitzender freut sich über Finanzhilfe der Stadt

Roland Frischkorn, der Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt, konnte gleich zu Beginn des 3. Firmenforums im Gallus-Theater die gute Nachricht verkünden. Das Kooperationsprojekt von Sportkreis Frankfurt e. V. und Jugend braucht Arbeit e. V. "Gallus – 1:1 für Ausbildung" kann seine seit fünf Jahren bestehende erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Die Sozialdezernentin der Stadt Frankfurt, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, sicherte in einem schriftlichen Grußwort zu, dass die Stadt mit zusätzlichen finanziellen Mitteln der Arbeitsförderung in das Projekt einsteigt und dessen Fortführung sichert. Die rund 80 Gäste aus dem Bereich der Politik, der örtlichen Firmen und des Stadtteils quittieren diese Ankündigung mit einem kräftigen Applaus.

Roland Frischkorn freute und bedankte sich für das finanzielle Engagement der Stadt und sah dies auch als Anerkennung der guten Arbeit von Projektleiterin Helga Roos und ihres Teams an. In seinem Grußwort betonte er, der Sportkreis stelle sich der Frage der Jugendarbeitslosigkeit. "Wir dürfen Probleme nicht kultivieren, sondern wir müssen lernen Jugendliche ernst zu nehmen", führte er aus.

Das Ausbildungsprojekt holt die Jugendlichen dort ab, wo sie sind und begleitet sie die ganze Zeit. Gleichzeitig werden Firmen im Stadtteil gesucht, die diesen Jugendlichen eine Perspektive geben. So skizzierte Roland Frischkorn die Hauptaufgaben des Projektes Gallus – 1:1 für Ausbildung.

Als Schirmherr konnte der Hessische Innenminister Boris Rhein gewonnen werden. In seiner kurzen Ansprache zeigt er sich vom Projekt sehr überzeugt. "Gallus – 1:1 für Ausbildung ist innovativ und sinnvoll." Er betonte die lange Tradition des Sportkreises in der Jugend und Sozialarbeit der Stadt Frankfurt und erinnerte als Beispiel an das Sportjugendzentrum im Stadtteil Rödelheim. "Der Sport fühlt sich dem Sozialen verpflichtet", führte Rhein weiter aus. Sein Lob ging auch an die Stadt Frankfurt zur Weiterführung des Projektes aus städtischen Mitteln, weil auch die Stadt gesehen habe, "was hier Positives passiert", so Rhein abschließend.

Die Bilanz kann sich sehen lassen. In den vergangenen fünf Jahren konnten mehr als 300 Jugendliche und junge Erwachsene beraten werden, 74 fanden eine Ausbildungsstelle, 57 wurden in eine berufsvorbereitende Maßnahme vermittelt und 63 in Praktika.

Für Projektleiterin Helga Roos ist es wichtig, überall dort präsent zu sein wo die Jugendlichen sind, zum Beispiel auf den Sport- und Bolzplätzen, in den Stadtteilschulen und den Vereinen.

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