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30.06.2014

Gesund älter werden mit Sport und Bewegung

Der Sportkreis Frankfurt startet eine Informationsoffensive, mit der er auf Sport- und Bewegungsangebote für ältere Menschen in ganz Frankfurt hinweist

Bewegungsangebote für Ältere gibt es in der ganzen Stadt – doch sie sind zu wenig bekannt. Das will der Sportkreis Frankfurt jetzt ändern: Mit einer gezielten Offensive reagiert er auf den Informationsbedarf bei älteren Menschen. Bestandteile der Kampagne sind eine Broschüre, ein Internetauftritt und ein Kurzfilm. Ein breites Netzwerk von Multiplikatoren soll die Informationen in die Stadtteile tragen. Die Maßnahme bündelt erstmals die Vielzahl seniorengerechter Angebote in Frankfurt.

In Befragungen der jüngsten Sportentwicklungsplanung von 2010 hatten die älteren Menschen in Frankfurt angegeben, dass sie sich über geeignete Bewegungsmöglichkeiten nicht ausreichend informiert fühlen. Mit Unterstützung der Stadt Frankfurt sowie einer Expertenrunde Frankfurter Organisationen, die mit und für Senioren arbeiten, hat der Sportkreis deshalb ein zielgruppenspezifisches Informationspaket erarbeitet.

Am 27. Juni fand im Altenpflegeheim Wiesenhüttenstift im Stadtteil Preungesheim ein Experten- und Netzwerktreffen statt. In Anwesenheit von Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld und Sportamtsleiter Georg Kemper verständigten sich die Netzwerk-Partner darüber, wie das Informationspaket konkret eingesetzt werden kann, um ältere Menschen zu erreichen. Sie tauschten sich auch darüber aus, wie das Netzwerk langfristig wirkungsvoll zusammenarbeiten kann.

Roland Frischkorn: „Es ist nicht ausreichend, einen Flyer auszulegen“

Ziel der Offensive ist, die Informationen genau dort bereit zu stellen, wo sie den Menschen nutzen. Dieser Gedanke sei bei der Aufbereitung der Inhalte federführend gewesen, erklärte Sportkreis-Vorsitzender Roland Frischkorn: „Informationen müssen zielgruppengerecht bereitgestellt werden. Da genügt es nicht, einen Flyer im Stadtteilbüro auszulegen. Mit unserem Netzwerk aus Expertenorganisationen wollen wir die Informationen direkt zu den Menschen bringen.“

Auch Sportdezernent Markus Frank sieht den Handlungsbedarf: „Der Sportkreis legt mit der Informationsoffensive ein passendes Instrument vor, Senioren in Frankfurt für die Bedeutung von Sport und Bewegung zu sensibilisieren. Jetzt kommt es darauf an, dass alle Partner am Ball bleiben und einen langfristigen Effekt erzielen.“ Die Frankfurter Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld wies auf den gesellschaftlichen Aspekt von Gruppenaktivitäten hin: „Wer regelmäßig zum Seniorenturnen in den Verein oder zum Fitnesszirkel geht, kommt unter Menschen und fühlt sich nicht einsam.“

Informationen mithilfe von Experten seniorengerecht aufbereitet

Die Offensive des Sportkreis Frankfurt bündelt Informationen über Sport- und Bewegungsangebote für Senioren erstmals zu einem Gesamtpaket. Die Broschüre „Älter Werden mit Bewegung“ und die Internetseite www.aelter-werden-mit-bewegung.de enthalten Beschreibungen und Kontaktdaten der Anbieter sowie weitere Internetadressen mit interessanten Angeboten. Beide Medien weisen in einfacher Sprache und in reduziertem Umfang auf die Bedeutung von Bewegung für Ältere hin.

Über die Informationsmedien und das Netzwerk hinaus integriert der Sportkreis Frankfurt das Thema „Sport und Bewegung für Ältere“ auch in seine bestehenden Projekte. Im Rahmen der Vereinssport-Kampagne „Erlebe Sport in Frankfurt“ wurde in Zusammenarbeit mit Rhein Main-TV ein sechsminütiger Videobeitrag zum Netzwerk „Aktiv-bis-100“ gedreht, zu sehen unter www.sportkreis-frankfurt.de/sport-in-frankfurt.html. Im Online-Sportportal Mainova Sport Rhein-Main räumt der Sportkreis älteren Menschen einen Aktionsmonat mit Schnupperangeboten von Vereinen aus der Region ein.

Für die Aufbereitung von Broschüre und Internetseite hat sich der Sportkreis Frankfurt von Beginn an die Hilfe kompetenter Partner gesichert. Bereits Mitte 2013 lud die Dachorganisation der Frankfurter Sportvereine zu einem Expertenworkshop, um Impulse für die Informationsoffensive zu sammeln. Teilnehmer waren Vertreter von Organisationen, die für und mit älteren Menschen in Frankfurt arbeiten, wie etwa die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Internetseite Älter werden mit Bewegung

www.aelter-werden-mit-bewegung.de/

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