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11.06.2016

Landessportbund Hessen e.V. feiert 70-jähriges Jubiläum mit einem Festakt

Mit einem Festakt in der Sportschule in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise 4 hat der Landessportbund Hessen e.V. am Freitagabend sein 70jähriges Jubiläum gefeiert. 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, allen voran Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Innen- und Sportminister Peter Beuth, gaben der Sportorganisation hier die Ehre. Im Mittelpunkt des Festprogramms standen ein geschichtlicher Kurzabriss der ersten Jahre des Landessportbundes sowie die Würdigung der Leistungen der Dachorganisation des Sports durch Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier.

„Wir sind heute zusammengekommen, um dem Sport in Groß-Hessen einen Rahmen zu geben.“ Mit diesen Worten leitete Heinz Lindner, wenig später zum ersten Vorsitzenden gewählt, am 1. Juni 1946 die Gründungsversammlung des Landessportbundes Hessen (lsb h) ein. 70 Jahre später erinnerte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier an die Anfänge des Landessportbundes. „Als die Organisation gegründet wurde, war unser Land auf dem Tiefpunkt seiner Geschichte: moralisch wie materiell. Es gab keine Schwimmbäder, kaum Sportplätze und Bälle waren zusammengeflickt aus Lumpen. Und doch gab es weitblickende Personen, die erkannt haben, dass der Sport seinen Teil zum Neubeginn beitragen kann“, formulierte Bouffier in Frankfurt. Auch in den sieben folgenden Jahrzehnten sei der Sport immer ein „herausragender Partner“ der Politik gewesen. Das Land habe deshalb Anlass Dank zu sagen.

Diesen Dank gab Landessportbund-Präsident Dr. Rolf Müller zurück: „Die Entwicklung des Sports im Land Hessen auf all seinen Ebenen vom Dach bis zur Basis wäre so nicht möglich gewesen ohne das konstruktive und überparteiliche Miteinander von Sport und Politik.“ Die Aufnahme der Förderung des Sports als Staatsziel in die Hessische Landesverfassung oder die stabile finanzielle Förderung des Sports durch die Mittel aus Lotterien und Sportwetten bezeichnete Müller als Meilensteine der Zusammenarbeit.
Einig war man sich auch, dass der hessische Sport „in guter Verfassung“, Stillstand aber keine Option sei. Und die „fortschreitende Segmentierung im Sport mit dem zunehmenden Fokus auf den Profis und insbesondere auf dem Fußball“ sorgt den Ministerpräsidenten. Bouffier: „Wir dürfen nicht zulassen, dass es in der öffentlichen Wahrnehmung nichts mehr anderes gibt. Wir müssen Antworten finden, damit die vielen anderen grandiosen Sportarten weiterhin so beachtet werden, wie sie es verdienen.“

Für den Blick auf die Geschichte sorgten der Vortrag „Am Anfang war der Sport“ von Peter Schermer, Vorsitzender des Arbeitskreises „Sport und Geschichte“, sowie eine Ausstellung. Beides zeigte die Entwicklung des Verbandes, vorrangig gegründet, um Übungsleiter auszubilden, hin zur mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern größten gesellschaftlichen Bewegung im Lande. Passend dazu betonte der Ministerpräsident: „Dem Landessportbund Hessen ist es in den sieben vergangenen Jahrzehnten gelungen, nicht nur sportpolitische Anliegen durchzusetzen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Fortentwicklung unseres Landes zu leisten.“ Ob im Bereich Integration, Inklusion oder Prävention: „Der Sport schafft es, gesellschaftliche Veränderungen so früh aufzugreifen, dass daraus im konstruktiven Miteinander etwas Gutes werden kann.“

Den bunten Hessenlöwen, Maskottchen zum 70jährigen Jubiläum des Landes, sowie eine Ehrenplakette übergab Ministerpräsident Bouffier (rechts) an lsb h-Chef Rolf Müller

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