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20.09.2016

Buchvorstellung und Gespräch: Jüdische Fußballvereine im nationalsozialistischen Deutschland. Do., 22. September, 19 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch mit dem Autor Lorenz Peiffer sowie Alon Meyer, Präsident von TuS Makkabi Frankfurt, und Daniel Lörcher, Fanbeauftragter bei Borussia Dortmund.

Donnerstag, 22. September, 19 Uhr, Pop Up Boat des Jüdischen Museums, Schaumainkai (Eiserner Steg)

Unmittelbar nach der NS-Machtübernahme begannen deutsche Fußballvereine mit dem Ausschluss ihrer jüdischen Mitglieder. Juden waren nun gezwungen, sich in eigenen jüdischen Sportgruppen zu organisieren. Diese Vereine bauten ein beeindruckendes Sportsystem mit Wettkämpfen auf. Lorenz Pfeiffer erläutert die Geschichte der knapp 200 jüdischen Fußballvereine in der NS-Zeit. Alon Meyer, Präsident von Makkabi Frankfurt, und Daniel Lörcher, Fanbeauftragter bei Borussia Dortmund, sprechen über die aktuelle Situation des jüdischen Sports und diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, heute auf Antisemitismus und Rechtsradikalismus in der Fanszene zu reagieren. Fritz Backhaus, stellvertretender Direktor des Jüdischen Museums, moderiert das Gespräch.

Die Publikation ist zum Fußballbuch des Jahres nominiert. Der Preis wird jährlich von der Deutschen Akademie für Fußballkultur vergeben. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit TuS Makkabi 1965 e.V. und wird gefördert von Evonik Industries AG. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Jüdische Fußballvereine im nationalsozialistischen Deutschland. Eine Spurensuche, 576 Seiten, zahlreiche Abb., Verlag Die Werkstatt 2015.

Weitere Informationen

popupboat.juedischesmuseum.de/

Foto: Jüdisches Museum Frankfurt

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