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04.06.2018

Projekt „Starker Sport. Starker Verein.“ soll Vereine in Ihrer Entwicklung unterstützen

(lsb h) Die Sportvereine im Sportland Hessen fit für die Zukunft machen – dieses Ziel haben sich der Landessportbund Hessen (lsb h), der Hessische Turnverband (HTV) und der Hessische Fußball-Verband (HFV) in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) für die nächsten drei Jahre gesetzt. Gelingen soll dies mithilfe des Kooperationsprojektes „Starker Sport. Starker Verein.“ Den Startschuss für das Projekt gaben Innenminister Peter Beuth und Vertreter der Sportverbände am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz.

„Hessen ist ein absolutes Sportland. Daran haben die rund 7.700 Sportvereine unseres Landes einen ganz erheblichen Anteil. Damit das auch in Zukunft so bleibt, unterstützen wir das Projekt ,Starker Sport. Starker Verein.‘. Um unsere Vereine nachhaltig fördern zu können, wollen wir von ihnen erfahren, welche Sorgen und Nöte sie haben und auf welchen Gebieten sie Unterstützung benötigen“, sagte Innen- und Sportminister Peter Beuth bei der Projektvorstellung.

Der Startschuss war dabei nicht nur symbolischer Natur: Parallel zur Pressekonferenz wurde an alle hessischen Sportvereine eine E-Mail versandt, wie Rolf Hocke, Vizepräsident Vereinsmanagement des lsb h, erläuterte. Darin enthalten ist eine Kurzanalyse zum jeweiligen Verein: Wie haben sich die Mitgliederzahlen verändert? Gibt es mehr oder weniger lizenzierte Übungsleiter als in den Vorjahren? Welche Fördertöpfe und Beratungsangebote hat der Verein in Anspruch genommen? „So erhalten die Vereine einen Eindruck, wie sie sich entwickelt haben – auch im Vergleich zu ähnlichen Vereinen sowie zu Vereinen in ihrem örtlichen Umfeld, mit denen sie in der Analyse verglichen werden“, so Hocke.

In der E-Mail enthalten ist auch ein Link zu einer umfangreichen Online-Umfrage, die den Kern des Projekts bildet: Basierend auf den dabei gewonnenen Daten zu Themenbereichen wie Ehrenamt, Infrastruktur, Sportangebot, Vereinsleben, Finanzen oder Öffentlichkeitsarbeit erhalten die Vereine eine individuelle, über 100-seitige Detailauswertung. Sie gibt Hinweise darauf, in welchen Themenfeldern der Verein gut aufgestellt ist, wo gegebenenfalls Defizite bestehen und welche Herausforderungen aufgegriffen werden sollten.

Alle teilnehmenden Vereine haben zudem die Möglichkeit, sich bis zum 15. September als Projektverein zu bewerben: Eine Steuerungsgruppe wählt unter allen Bewerbungen 30 möglichst heterogene Vereine aus: kleine und große, Ein- und Mehrspartenvereine, aus Ballungsräumen und aus ländlichen Regionen. Sie erhalten innerhalb des Projektzeitraums eine individuelle, mehrstufige und kostenlose Vereinsberatung. „Diese Beratung ist in ihrer Intensität und Dauer in Hessen bisher einmalig“, sagte Hocke. Vereine sollten das Projekt deshalb als Chance begreifen und sich an der Befragung beteiligen.

Am Ende der Projektphase im Jahr 2020 werden die Ergebnisse der 30 Vereinsberatungen bei einem Projektforum „Starker Sport. Starker Verein.“ vorgestellt. „Wir möchten, dass alle hessischen Sportvereine von dem Projekt profitieren und werden die gewonnenen Erkenntnisse daher auf ihre Übertragbarkeit hin überprüfen. Im besten Fall können wir am Ende Bausteine benennen, die wichtig für die Zukunftsfähigkeit von Vereinen sind“, blickte lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller in die Zukunft.

Für ihn senden die Kooperationspartner mit dem Projekt aber noch ein weiteres Signal: „Die drei größten Akteure des organisierten Sports in Hessen bieten nun erstmals eine Vereinsentwicklungsberatung aus einer Hand an. Damit leben wir vor, was wir unseren Vereinen immer wieder ans Herz legen: Wir kooperieren, um die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen und die Bedürfnisse der Zielgruppe bestmöglich zu erfüllen.“

„Unsere langjährige Erfahrung mit Vereinsberatungen lehrt, wie hilfreich der Blick von außen sein kann“, sagte Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Turnverbandes. Er sieht Vereinsberatungen dabei vor allem als Motivationsberatung: „Wenn es jemanden gibt, der sich Gedanken macht und Ideen aufgreift, dann ist schon viel gewonnen“, befand er und rief alle unter dem Dach des HTV vereinigten Vereine dazu auf, an der Online-Befragung teilzunehmen.

Laut Stefan Reuß, Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes, gibt es auch bei den Fußballvereinen im Land einen erhöhten Beratungsbedarf. „Ob Datenschutz oder Steuerrecht – viele Vereine stehen vor Herausforderungen und suchen Hilfe. Wenn wir einige Vereine über drei Jahre hinweg unterstützen und begleiten, bekommen auch wir als Verbände ein besseres Gefühl dafür, wo wir nachbessern oder einfach anders kommunizieren müssen“, so Reuß. Zum Abschluss appellierte er an die Vereine: „Nutzen Sie die Gelegenheit und diskutieren Sie innerhalb ihres Vorstandes über die verschiedenen Aspekte der Vereinsentwicklung. Die Detailauswertung gibt Ihnen bereits einen guten Überblick, wie Sie im Vergleich zu anderen Vereinen dastehen.“

LANDESSPORTBUND HESSEN e.V.
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Isabell Boger
Pressereferentin

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