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21.11.2018

Königin des Frankfurter Sports - Sportjugend-Vorsitzende feierte 60. Geburtstag

Mit vielen Mitgliedern der Sportjugend Frankfurt, Freunden und politischer Prominenz feierte die Sportjugend-Vorsitzende Petra Preßler am 21. Oktober ihren 60. Geburtstag sowie ihr bereits zweites 10-jähriges Jubiläum als Sportjugend-Vorstandsmitglied im Eintracht-Fanhaus am Frankfurter Stadtwald.

„Verrückte Ideen mitgetragen“
Bereits 1994 hatte Petra Preßler, zusammen mit ihrem aktuellen Lebensgefährten und Sportjugend-Geschäftsführer Peter Benesch, sowie dem heutigen Sportkreisvorsitzenden Roland Frischkorn, für viele Jahre die Vorstandsgeschäfte der damals noch eher unbedeutenden Sportjugend Frankfurt übernommen. „Sie hat damals meine verrückten Ideen mitgetragen“, erinnerte Frischkorn an die seinerzeit fast schon „revolutionären“ Trägerschaftsübernahmen des Frankfurter Fanprojektes und zahlreicher Frankfurter Jugendhäuser durch die Sportjugend Frankfurt. „Dieses gemeinsame Wirken hatte hohen gesellschaftlichen Stellenwert“, stellte Frischkorn klar und lobte die nach einer privaten Auszeit im Jahr 2008 erneut in den Sportjugend-Vorstand zurück gekehrte selbständige Kauffrau als „tatkräftig“ und „willensstark“. „Sie ist heute die Königin des Frankfurter Sports“, gratulierte Roland Frischkorn dem Geburtstagskind, just in dem Moment als ihr befreundete Gratulantinnen eine selbst gebastelte goldene Krone überreichten.

Das Rad nicht neu erfinden aber...
Lebensgefährte Peter Benesch, aktueller Sportjugend-Geschäftsführer, wie Preßler jahrelang erfolgreicher Sportjugend-Vorsitzender und wie kein zweiter ein Kenner aller (politischer) Netzwerke, beschreibt Petra Preßler wie folgt: „Sie will das Rad sicher nicht neu erfinden, hat aber als Frau immer wieder andere Ansatzpunkte, die selbst mich überraschen“. Benesch gibt offen zu, dass es sich oftmals leider nicht vermeiden lässt, dass Probleme der Sportjugend auch das eigene Privatleben beeinflussen. „Speziell bei der alljährlichen Fördergeld-Problematik nimmt man leider viele schwere Gedanken mit nach Hause. Und wenn beide Partner davon betroffen sind, ist es doppelt so belastend."

Sportdezernent Markus Frank: „Eine außergewöhnliche Frau“
Neben dem Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler und Stadträtin Professor Dr. Daniela Birkenfeld (Dezernat Soziales, Jugend, Senioren und Recht), ließ es sich auch Frankfurts Sportdezernent Markus Frank am Abend nicht nehmen, Petra Preßler persönlich zu gratulieren. Die Sportjugend-Vorsitzende sei eine „außergewöhnliche Frau, die sich um das Ehrenamt verdient gemacht hat“. „Petra, Du gibst Jungen und Mädchen eine Perspektive. Deshalb wünsche ich mir, dass Du zusammen mit Deinem Team noch lange in Deinem Amt wirkst“, schloss Frank seine Rede und brachte als Geburtstagsgeschenk Einladungskarten für ein Eintracht-Spiel mit, das Preßler und weitere Sportjugend-Mitglieder in der Stadion-Loge der Stadt Frankfurt anschauen dürfen.

Text: Jochen Golle

Sportdezernent Markus Frank (r.) gratulierte Petra Preßler persönlich zum 60. Geburtstag und hofft, dass sie und Geschäftsführer Peter Benesch (l.) noch lange die Geschicke der Sportjugend leiten. Sportkreisvorsitzender Frischkorn lobte Preßler als „Königin des Frankfurter Sports“. Foto: Moni Pfaff

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