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Leistungssport: Schwimmen

Seit 1993 stellt die Schwimmgemeinschaft Frankfurt (SGF) jährlich mindestens einen Athleten bei internationalen Wettkämpfen wie Europa- und Weltmeisterschaften. Den Athleten bietet ein 15-köpfiges Trainerteam umfangreiche induviduelle Betreuung.

Meisterschwimmer aus Frankfurt

Seit 1993 stellt die Schwimmgemeinschaft Frankfurt (SGF) jährlich mindestens einen Athleten bei internationalen Wettkämpfen wie Europa- und Weltmeisterschaften. Und das, obwohl die steigende Zahl der Nichtschwimmer und der konkurrierenden Sportarten dem Schwimmsport Mitglieder abwerben. Den schwierigen Umständen setzt die SGF eine umfangreiche individuelle Betreuung ihrer Sportlerinnen und Sportler entgegen.

Michael Ulmer ist haupt- und nebenberuflich in seinem Element, dem Wasser. In seiner primären Tätigkeit unterrichtet der 61-jährige Lehrer Grundschülerinnen und –schüler im Schwimmen. Nebenberuflich ist Ulmer Sportdirektor der Schwimmgemeinschaft Frankfurt (SGF), der ältesten in Deutschland. Acht bis zehn Stunden in der Woche steht er für seine Athletinnen und Athleten nicht nur am Beckenrand, sondern führt Trainingsanalysen durch, betreut Wettkämpfe, erstellt Trainingspläne und führt individuelle Gespräche. Ulmer bringt es auf den Punkt: „Schwimmen ist mein Leben“.

 „Man braucht das innere Feuer“

Auch er war lange Zeit aktiv, ist in der Oberliga geschwommen und hat für den Ersten Frankfurter Schwimmclub von 1891 in der zweiten Bundesliga Wasserball gespielt, als Trainer ist er seit 1984 tätig. Wie er bringen auch alle anderen Mitglieder des 15-köpfigen Trainerteams vollen Einsatz, wenn es um das selbstgesteckte Ziel der Schwimmgemeinschaft geht, den Hochleistungs- und Spitzensport in Frankfurt zu fördern. Für die Athletinnen und Athleten der SGF bedeutet dieses Ziel ebenfalls 100 Prozent Engagement. Die Topgruppe trainiert in der Landessportschule an der Otto-Fleck-Schneise nahe der Commerzbank-Arena. Auf dem Programm stehen für die circa 20 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 14 bis 26 Jahren zehn Wasser-Einheiten wöchentlich, hinzu kommen drei Mal Krafttraining und zwei Einheiten für Athletik und Dehnung. Unterm Strich stehen bis zu 28 Stunden Training. Für diese Pensum, weiß auch Michael Ulmer, „braucht man das innere Feuer“.Die Athletinnen und Athleten der Schwimmgemeinschaft haben dieses Feuer, und bestätigen sich und die Arbeit der Schwimmgemeinschaft mit Spitzenleistungen. Einer der Hoffnungsträger ist Jan-Philip Glania, mehrfacher Deutscher Meister über 100 und 200 Meter Rücken, sein Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio.

Schwierige Umstände für den Schwimmsport

In der Landessportschule steht der Schwimmgemeinschaft ein 50-Meter-Becken mit vier Bahnen zur Verfügung, weitere Wasserflächen nutzen die Schwimmerinnen und Schwimmer im Frankfurter Riedbad in Bergen Enkheim. Ulmer ist dankbar für die gegebenen Möglichkeiten, Kritik an der mangelnden Infrastruktur äußert er dennoch: „Als einzige der 20 größten Kommunen in Deutschland verfügen wir über kein eigenes Schul- und Trainingsbad mit 50-Meter-Becken, in der Landessportschule gibt es nur vier Bahnen, damit sind wir natürlich benachteiligt.“ Für das eigene Bad kämpft die Schwimmgemeinschaft seit über 40 Jahren. Auch die stetig steigenden Zahlen der Nichtschwimmer in Deutschland sowie die immer weiter zunehmende Konkurrenzangebote machen es dem Schwimmsport schwer.

Auch Sportkreis-Vorsitzender Roland Frischkorn kennt die Probleme des Schwimmsports, war er doch lange Zeit Vorsitzender eines Schwimmclubs mit eigener Leistungsschwimmgruppe: „Zwar haben wir in Frankfurt viel Wasserfläche, aber vor allem unsere Hallenbäder sind durch die parallele Nutzung von Öffentlichkeit, Schulen und Vereinen so ausgelastet, dass der Schwimmsport darunter leidet. Wenn sich der Nachwuchs auch in Zukunft an Idolen wie Glania und di Carli orientieren können soll, dann müssen wir dafür auch in der Infrastruktur Voraussetzungen schaffen.“

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