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Breitensport: Tischtennis

Tischtennis ist kurzweilig und schult das Reaktionsvermögen. Für Vereine ist die Sportart zudem in der Jugendarbeit reizvoll, denn sie eint Menschen unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft.

Ein Tausendsassa unter den Sportarten

Tischtennis gehört zu den schnellsten Sportarten der Welt, es schult Reaktionsvermögen und Konzentrationsfähigkeit in besonderem Maß. Für die SG Sossenheim ist Tischtennis aus einem weiteren Grund reizvoll. In der Jugendarbeit des Vereins bringt die Sportart Menschen verschiedenster sozialer und kultureller Herkunft zueinander. Dahinter steht ein mehrfach ausgezeichnetes Konzept.

Es gibt Sportarten, mit denen während der Jugend fast jeder in Kontakt kommt. Tischtennis ist so eine Sportart. Sie ermöglicht das Kräftemessen auf kleinem Raum und vielleicht ist das einer der Gründe dafür, dass auf Schulhöfen und in Parks so oft Tischtennisplatten stehen. Außerdem ist das Spiel kurzweilig und spannend. Beim Rundlauf, wenn gleich mehrere Spieler um den Tisch rennen, um den Besten unter sich auszuspielen, können sogar ganze Gruppen aktiv sein.

Eine der schnellsten Sportarten der Welt

Im Internet wird Tischtennis im Wechseln mit Squash, Tennis und Badminton als Favorit für den schnellsten Rückschlagsport der Welt gehandelt. Auch Wieland Speer vom Tischtenniskreis Frankfurt kommt beim Stichwort Geschwindigkeit ins Schwärmen: „Die Rotation ist eine Besonderheit beim Tischtennis. Sehr gute Spieler beschleunigen den Spielball auf 150 Umdrehungen in der Sekunde bei Fluggeschwindigkeiten bis zu 150 Kilometern pro Stunde.“ Noch ein weiterer Faktor ist ausschlaggebend für die hohen Anforderungen an Konzentrations- und Reaktionsvermögen: „Die Spieler trennt ein Tisch von 2,74 Metern Länge. Auf dieser kurzen Distanz kann man nur adäquat reagieren, wenn man die Richtung des Balls durch die Körperbewegung des Mitspielers vorausahnt“, erklärt Speer.

Wieland Speer brennt für seine Sportart. Im Mai hat er mit seinen Kolleginnen und Kollegen die ersten Frankfurter Stadtmeisterschaften seit Mitte der achtziger Jahre auf die Beine gestellt. Mitmachen konnten alle, die Spaß am Tischtennis haben: „Im Unterschied zu früher ist der Wettbewerb heute auch für Spieler geöffnet, die nicht im Verein aktiv sind.“ Das Teilnehmerfeld der Meisterschaft war bunt gemischt mit Kindern, Senioren, Frauen, Männern sowie Menschen mit und ohne Behinderung.

Tischtennis als Mittel gelingender Stadtteilarbeit

Sucht man in Frankfurt nach erfolgreicher Kinder- und Jugendarbeit im Tischtennis, führt an der Abteilung der SG Sossenheim kein Weg vorbei. Entsprechend der guten Arbeit gibt es hohen Zulauf: „Aktuell haben wir 60 Kinder in der Jugendabteilung und weitere 45 in den Schulsport-AGs“, weiß Jugendwart Klaus Deigert. Für seine Arbeit wurde der Verein mehrmals ausgezeichnet, beispielsweise in den Wettbewerben „Sparda Vereint“ der Sparda-Bank Hessen und der „Qualitätsoffensive für den Kinder- und Jugendsport in Hessen“ der Sportjugend Hessen und der Frankfurter Sparkasse.

Am Anfang erfolgreicher Arbeit müssen die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden, sagt Cheftrainer Markus Reiter: „Wir haben in Sossenheim Menschen mit den verschiedensten sozialen und kulturellen Hintergründen.“ Die Besonderheit bestehe darin, ein passendes Umfeld zu schaffen. Darüber hinaus kooperiert der Verein mit ortsansässigen Schulen, dem Präventionsrat sowie dem Jugend- und Sozialamt. Aus der Zusammenarbeit entstehen Familienturniere, Siedlungs- und Vereinsmeisterschaften und eine Reihe von Aktivitäten an den Schulen. Jedes Jahr ruft die Abteilung zur Teilnahme am Pausenhof-Tischtennis auf, bis zu 500 Kinder machen mit. In den Sporthallen führen die Verantwortlichen das Konzept mit Schul-AGs fort. Markus Reiter ist sich sicher: „Das macht in dieser Form und in diesem Umfang kein anderer Verein in Frankfurt“. 

Engagement über den Sport hinaus

Nach dem Erstkontakt auf dem Schulhof ist der Weg zum Vereinstraining kurz. Dessen Philosophie erklärt Cheftrainer Reiter: „Wir versuchen, nicht nur Sport, sondern auch soziale Kompetenzen, Umgangsformen und Respekt füreinander zu vermitteln.“ Gefördert wird das Miteinander auch abseits der Tischtennisplatten, zum Beispiel mit Ausflügen zum Klettern oder Kanufahren. Auch die Eltern sind integriert. Die SG Sossenheim nennt ihr Konzept „Der vernetzte Stadtteil“ und hat eine Bewerbung für den 12. Hessischen Integrationspreis eingereicht. Vielleicht wird es die nächste Anerkennung für hervorragende Stadtteilarbeit.

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