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12.05.2020

„Sportpark Süd“ für Mainwasen-Gelände

Sportkreis Frankfurt plädiert angesichts wachsender Stadt für Erweiterung der Sportstätte

Während der Sportbetrieb in der Corona-Epidemie ins Stocken geraten ist und durch die jüngsten Lockerungen erst allmählich wieder Fahrt aufnehmen kann, ist die Diskussion um das Sportgelände Mainwasen seit über einem Jahr in vollem Gange. Die Heimat des SV Sachsenhausen und des VfL Germania mit zusammen rund 900 Mitgliedern, sieht sich, je nach Interesse des Absenders, mal mit dem Neubau der Europäischen Schule konfrontiert, mal mit einem Konzept für Wohnungen.

Der Sportkreis Frankfurt plädiert, wie bereits im März vergangenen Jahres, für den Schutz des Sportgeländes. Der Dachverband der rund 420 Turn- und Sportvereine verweist auf die kooperative Sportentwicklungsplanung von Stadt und organisiertem Sport: „Bereits vor zehn Jahren haben wir gemeinsam festgestellt, dass Sport- und Bewegungsräume fehlen und erweitert werden müssen. Seitdem sind Stadt und Vereinssport um mehr als 100.000 Menschen gewachsen“, erläutert Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn.

Frischkorn schlägt daher vor, für das Gelände gemeinsam mit den nutzenden Vereinen ein Konzept für einen „Sportpark Süd“ zu entwickeln. Eine Umgestaltung würde es aus Sicht des Sportkreises ermöglichen, mehr Angebote für Kinder, Jugendliche und Ältere umsetzen zu können und das Areal möglichst vielen Frankfurterinnen und Frankfurtern zu öffnen – was einer weiteren Empfehlung der Sportentwicklungsplanung entspricht.

Angelehnt an den 2017 eröffneten Sportpark Preungesheim müssten unter anderem eine Dreifeld-Halle sowie Sportanlagen für Fußball und weitere Sportarten berücksichtigt werden, so der Sportkreisvorsitzende. „Das Gelände für etwas anderes zu nutzen würde dazu beitragen, die Flächensituation zu Lasten von Sport- und Freizeitangeboten und schließlich Lebensqualität zu verschärfen“.

Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine und dem Landessportbund Hessen angeschlossen. Er vertritt die Interessen der rund 420 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit über 260.000 Sportlerinnen und Sportlern nach innen und außen. Dabei unterstützt er die Vereine zum Beispiel bei Zuschüssen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung und Weiterentwicklung von Sportangeboten.

Weckt Begehrlichkeiten: Das Mainwasen-Areal soll nach der Auffassung mancher Interessengruppen anderweitig genutzt werden. Der Sportkreis setzt sich für den Erhalt des Sportgeländes ein. Foto: SV 1894 Sachsenhausen

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