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11.02.2016

Bilanz 2015, Ausblick 2016

Der Sportkreis Frankfurt stellt seine Planungen für das laufende Jahr vor und feiert 70jähriges Bestehen

Der Sportkreis Frankfurt blickt auf 2015 als eines seiner bewegtesten Jahre zurück. Mit einem fünfteiligen Aktionsplan legte er im September Maßnahmen vor, um die zahlreichen Aktivitäten des Frankfurter Sports für Flüchtlinge zu bündeln und weiterzuentwickeln. Mit einer Sportmeile auf der Zeil und Konstablerwache beteiligten sich der Sportkreis und seine Mitgliedsvereine anlässlich der Feierlichkeiten zu „25 Jahre Deutsche Einheit“. An seinem Hauptsitz in der Fechenheimer Fabriksporthalle bezogen die Projektleiterinnen und -leiter bereits im Februar weitere Räumlichkeiten, seit August unter der Leitung von Geschäftsführerin Ute Heinemann.

Ein wichtiges Jubiläum im abgelaufenen Jahr: Seit dem 3. November 2015 blickt der Sportkreis Frankfurt auf 70 Jahre als Vertretung des organisierten Sports zurück, als eingetragener Verein handelt er seit 20 Jahren. Bereits im August 1945 hatte sich die Vorgängerorganisation „Sportbund Groß-Frankfurt“ formiert. Auf dessen Initiative hin gründete sich ein Jahr darauf der „Sportbund Groß-Hessen“, der heutige Landessportbund Hessen (lsb h).

Am Puls der Zeit wird der organisierte Sport 2016 bleiben. Mit Projekten wie „Gallus – 1:1 für Ausbildung“ oder „Frankfurter Bolzplatzliga F43+“ engagiert sich der Sportkreis weiterhin auch außerhalb des Sports, beispielsweise für den Berufseinstieg von Jugendlichen und Ihre Integration in die Stadtgesellschaft. Als Ausbildungsbetrieb beschäftigt er seit vergangenem Jahr selbst einen angehenden „Sport- und Fitnesskaufmann“.

Von Politik und Verwaltung fordert der Sportkreisvorsitzende Roland Frischkorn Unterstützung für den organisierten Sport: „In unserer wachsenden Stadt müssen wir vorhandene Ressourcen besser ausnutzen und unsere Infrastruktur weiter ausbauen.“ Frischkorn fordert einen Perspektivplan und eine integrative Stadtplanungspolitik: „Nur so kann es gelingen, das Grundbedürfnis der Menschen an Bewegung und Fitness bei allen Um- und Neubaumaßnahmen zu berücksichtigen.“

Auch im laufenden Jahr wird sich der Sportkreis Frankfurt für die Umsetzung der Sportentwicklungsplanung in wichtige Diskussionen einmischen. Wie in 2015, als er Stellung bezog für die Errichtung der DFB-Akademie und eines Bürgerparks auf dem Gelände der Niederräder Galopprennbahn.

Unter der Leitung oder mit der Beteiligung des Sportkreises Frankfurt finden im aktuellen Jahr eine Reihe von Veranstaltungen statt: Das Festival im Rahmen des Sportkreis-Projektes Schulkids in Bewegung (SKIB) empfängt mit einem Sportparcours, Clown-Unterhaltungsprogramm und großer Tombola auch 2016 wieder bis zu 1.300 Kinder und Familienmitglieder. Zum Museumsuferfest ist erneut die sportliche Vielfalt der Region mit Aufführungen und Mitmachangeboten in der Sportwelt-Arena zu sehen sowie die Drachenbootrennen auf dem Main. Das FamilienSportFest im Bockenheimer Brentanostadion und dem Brentanobad wird erneut Jung und Alt zum Mitmachen animieren, wenn Vereine zu Aquasport, Boxen, Hockey, Zumba und vielem mehr einladen. Auch am „Festival4Family Rhein-Main“ in der Commerzbank-Arena beteiligen sich der Sportkreis Frankfurt und seine Mitgliedsvereine.

Bilanz ’15, Ausblick ’16 – Die Sportkreis-Projekte im Überblick

Gallus – 1:1 für Ausbildung bringt als Vermittlungs- und Kontaktstelle Jugendliche mit Unternehmen zusammen. Die Unternehmen schätzen den Austausch mit dem Projektteam und melden freie Stellen. 2015 suchten circa 160 Jugendliche und junge Erwachsene die Beratung auf. Sie holen sich Hilfestellung nicht nur bei der Ausbildungssuche, sondern auch bei der Praktikumsplatzsuche, der Berufswegeplanung und der Ausbildungsbegleitung, ebenso für die Wohnungssuche und für Behördenangelegenheiten. Das Team von „Gallus – 1:1 für Ausbildung“ wird als Begleiter, Mentor und Vermittler in vielen Lebenslagen gesehen, und das oft über mehrere Jahre hinweg. Umgekehrt sind die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich selbst einbringen, Plakate für das Projekt gestalten und anderen Jugendlichen ihre Erfahrungen darstellen.

Eine wichtige Kommunikationsplattform ist das Firmenforum - 2015 organisierte sie das Projektteam zum fünften Mal. Das Forum basiert auf Anregungen und Themen aus der Ausbildungspraxis und ermöglicht den Austausch zwischen Ausbilderinnen und Ausbildern, Auszubildenden, Beratungsstellen und Schulen. Die Dokumentation aus dem vergangenen Jahr mit dem Thema „Kommunikation der Generationen“ kann beim Sportkreis Frankfurt bezogen werden.

Zum elften Mal veranstaltet „Gallus – 1:1 für Ausbildung“ Jugendliche und Ratsuchende die Ausbildungs- und EQ-Börse Gallus, diesmal vom 27. bis 30. September 2016 von 10 bis 15 Uhr im Gemeindehaus Maria-Hilf, Rebstöcker Straße 70, Gallus.

Galluspark Bolzplatz – Im Galluspark kann endlich wieder gekickt werden! Zwei neue Plätze sind das Ergebnis der Initiative von Jugendlichen und ihrer Familien während der wohnungsbaulichen Maßnahmen im Galluspark. Die Plätze laden nicht nur ein zum Fußballspielen, sondern vielfach auch für andere Sportarten, die von Jung und Alt genutzt werden können. Im Galluspark kicken mehr als 20 Teams in den Altersklassen fünf bis 25 Jahre. Dies ist möglich, weil die sozialpädagogische Begleitung des Sportkreises die Selbstorganisierung der Jugendlichen fördert. Es ist ein großes Team entstanden, das Training, Turniere und Veranstaltungen organisiert.

Auch in der Frankfurter Bolzplatzliga F43+ stellt der Galluspark fünf Teams, acht Jugendliche wirken als Schiedsrichter im Ligarat mit, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Konflikte lösen. Wie auf den alten Plätzen veranstaltet das Gallusprojektebüro des Sportkreises 2016 wieder ein Sommer- und ein Saisonabschlussturnier für die Kinder und Jugendlichen der Siedlung. Auch bei dem großen Nachbarschaftsfest ist der Fußball eines der zentralen Verbindungselemente. Es wird 2016 zum 20. Jahrestag des Gallusparks und zur Begrüßung der neuen Bewohnerinnen und Bewohner gefeiert.

Im Projekt BasKIDball Frankfurt waren die Eröffnung des zweiten Standortes im Jugendhaus Heideplatz im März und die Ferienfreizeit in der Schweiz in den Sommerferien Höhepunkte. Zum Ende des Jahres haben drei neue Assistants erfolgreich ihre Einarbeitung beendet. Sie haben über ein Jahr die Anleitung von Übungseinheiten erlernt und sich theoretische Kenntnisse angeeignet.

Aktionen fanden am Tag der Deutschen Einheit auf der Konstablerwache statt in Kooperation mit der Barmer GEK, wo BasKIDball Frankfurt den Basketballstand leitete. Seit sechs Jahren ist die offene Halle in der Paul-Hindemith-Schule ein Fixpunkt für viele Kinder, Jugendliche und Flüchtlinge, es wird nicht nur gezockt, es ist auch ein Lernangebot angedockt.

Dieses Jahr stehen unter anderem das Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und die Städteolympiade in Karlsruhe an. Zum ersten Mal bietet BasKIDball Frankfurt beim 14. Down-Sportlerfestival im Juni einen BasKIDball-Workshop an, unterstützt wird er von Freiwilligen der ING DiBa. Das Sportkreis-Team, die jugendlichen Assistants sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Hallenangebote werden das Angebot gestalten.

Ermöglicht wird BasKIDball durch Fördermittel der ING Diba und des Sportamts Frankfurt. Das Angebot ist kostenlos, ohne Verpflichtungen und offen für alle.

Die Frankfurter Bolzplatzliga F43+ geht in diesem Jahr bereits in die vierte Saison. Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 18 Jahren spielen in Teams ihrer Stadtteil-Bolzplätze in einer stadtweiten Liga. Inzwischen sind mehr als zehn Stadtteile beteiligt. Für 2016 plant der Sportkreis, die Liga auf bis zu 50 Mannschaften aufzustocken. Den Spielbetrieb, an den Spieltagen parallel auf vier Plätzen, organisieren die Jugendlichen weitgehend eigenständig. Der Ligarat ist das Gremium der Liga und besteht aus jugendlichen Schiedsrichtern und den Teamkapitänen.

Liga-Highlight ist das Saisonabschlussfest; es findet entweder, wie im vergangenen Jahr, auf dem Gelände der Commerzbank Arena statt oder, wie in den zwei Jahren zuvor auf den Trainingsplätzen des FSV Frankfurt.

Die Frankfurter Bolzplatzliga F43+ ist längst auch Heimat jugendlicher Flüchtlinge in Frankfurt. Es nehmen so viele teil, dass für die kommende Saison die Spielregeln in die jeweilige Heimatsprache übersetzt werden, um die Integration in die Liga zu vereinfachen.

Was die Liga auszeichnet ist, dass sie die Werte Fair Play, Toleranz und Respekt lebt. Hierfür steht der Sportkreis Frankfurt wie auch der Schirmherr der Liga, Philip Holzer, Vorsitzender des Vereins Business for Sports e.V. – und deshalb ermittelt die Liga neben den Gruppensiegern jährlich auch die fairsten Teams und die besten Gastgeber.

Termine

Gallusprojekte bei den Stadtteilveranstaltungen

• 22.05.: Gallus Suppenfest 2016
• 10. – 11.09.: Stadtteilfest Gallus auf der Frankenallee

Gallus – 1:1 für Ausbildung

• 27. – 30.09.: 11. Ausbildungs- und EQ-Börse Gallus, 10 – 15 Uhr, Gemeindehaus Maria-Hilf, Rebstöcker Straße 70, Gallus

Galluspark Bolzplatz

• 13. – 16.05.: Galluspark unterwegs, Spielraum-Treffen rund um das Bundesligaspiel Werder Bremen vs. Eintracht Frankfurt
• 04.06.: Nachbarschaftsfest im Galluspark I & II
• 09.07.: Galluspark-Bolzplatz – Sommerturnier
• 01.10.: Galluspark-Bolzplatz – Herbstturnier

BasKIDball Frankfurt

• 04.06.: Basketball-Workshops beim 14. Down-Sportlerfestival in Frankfurt am Main

Für alle genannten Veranstaltungen geht Ihnen eine gesonderte Einladung zu.

Spuren des Sports in Frankfurt – Der Sportkreis führte seine Reihe mit Vorträgen und Rundgängen zur Geschichte des regionalen Sports 2015 in das dritte Jahr. Das 90-jährige Jubiläum des Waldstadions war der thematische Mittelpunkt. Die Eröffnung machte im Mai eine Talkrunde mit Zeitzeugen zu „90 Jahre Stadion“. Eine Ausstellung unter dem Titel „Vorwärts und nicht vergessen – Die 1. Internationalen Arbeiter-Olympiade 1925 in Frankfurt am Main“ in Zusammenarbeit mit dem Eintracht Frankfurt Museum fand bundesweit Beachtung. Als Wanderausstellung konzipiert, stellten sie in Frankfurt auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die IG Metall aus.

Im kommenden Jahr setzt der Sportkreis den Schwerpunkt auf Frankfurt und die Olympischen Sommerspiele 1936, gemeinsam mit dem Eintracht Frankfurt Museum und dem Arbeitskreis „Sport und Geschichte“ des Landessportbundes Hessen (lsb h). Frankfurter Sportler waren an den Wettkämpfen beteiligt – und Frankfurter Sportler wurden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Olympischen Spiele in Berlin sind bis heute als eine bedrückende Inszenierung der NS-Propaganda in Erinnerung.

Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt: „Es bleibt die Verantwortung des organisierten Sports, wachsam zu sein und gegen den Missbrauch des Sports für die Legitimation von Unterdrückung und Verfolgung aufzustehen!“

Schulkids in Bewegung (SKIB) – Seit dem Start im Jahr 2011 hat SKIB 4.600 Kinder an 34 Grundschulen in Bewegung gebracht. Mit Beginn des aktuellen Schuljahres 2015/2016 ermöglicht SKIB 1.300 Schülerinnen und Schülern zusätzliche Sport- und Bewegungsangebote mit 75 AGs unter Beteiligung von zwölf Sportvereinen.

Um die Motivation für den Sport im Verein weiter zu erhöhen, hat der Sportkreis Frankfurt im Schuljahr 2014/15 das Pilotprojekt „SKIB Abzeichen“ integriert, einen Sport- und Motoriktest. 2016 veranstaltet der Sportkreis Frankfurt im Rahmen des Projektes am 24. April das jährliche „SKIB Festival“ im Sport- und Freizeitzentrum Kalbach. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Institut für Sporternährung Bad Nauheim möchte der Sportkreis intensivieren. Die bisher für Übungsleiter angebotenen Fortbildungen sollen im laufenden Jahr auch Lehrer und Ansprechpartner der Projektschulen im Bereich „Essen und Trinken/Ernährung“ nutzen können. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ist eine stufenweise Ausweitung des SKIB Tests auf weitere Frankfurter Grundschulen vorgesehen.

Mainova Sport Rhein-Main – Das Online-Sportportal für die Region bündelt seit 2009 Kurse, Trainings und Veranstaltungen regionaler Vereine auf einer Internetseite. Über 2.100 Vereine haben die Möglichkeit, ihre Angebote über die Plattform zu bewerben. Freizeitsportlerinnen und -sportler können in mehr als 1.000 Einträgen stöbern. Liefert die Suche mal nicht das gewünschte Ergebnis, gibt das Portal für Frankfurt Kontaktdaten zu den Sportvereinen an, die den ausgewählten Kriterien entsprechen.

Ergänzt wird das ständige Angebot durch vier besondere Aktionen, in denen Vereine Schnupperkurse zu den Schwerpunktthemen „Gesundheit“, „Kinder“, „Frauen“ und „Senioren“ veröffentlichen. Seit 2015 veranstaltet der Sportkreis Frankfurt in Kooperation mit seinen Partnersportkreisen Auftaktveranstaltungen zu den vier Aktionszeiträumen. Die erste Veranstaltung führte der Sportkreis im September 2015 in Kooperation mit den BäderBetrieben Frankfurt (BBF) im Hallenbad Riedbad durch. Seniorinnen und Senioren konnten verschiedene Aqua-Sportarten der Vereine und der BBF kennenlernen.

Für 2016 plant der Sportkreis Frankfurt eine Auftaktveranstaltung zum Aktionszeitraum „KidsGoSports“ im April und Mai im Sportkreis Main-Taunus.

Erlebe Sport in Frankfurt – Zur Bewerbung des Frankfurter Vereinssports startete der Sportkreis 2014 eine Videoserie, 2015 setzte er die Reihe fort. Von Juli bis Dezember 2015 erschienen sechs Beiträge aus den Kategorien „Breitensport“, „Leistungssport“ und „Seniorensport“. Rhein-Main TV integrierte die die fünfminütigen Filme in sein Programm. Über die Ausstrahlungstermine und Beitragsinhalte berichteten die Frankfurter Neue Presse und Mix am Mittwoch jeweils vor der Ausstrahlung. Die Planungen für eine Fortführung im aktuellen Jahr laufen.

25 Jahre Deutsche Einheit – Sport kennt keine Grenzen - Zum 25. Jubiläum der Deutschen Einheit verwandelte der Sportkreis Frankfurt die Zeil von einer Einkaufs- in eine Sportmeile. Unter der Beteiligung Frankfurter Turn- und Sportvereine entstanden von der Konstablerwache bis zur Hauptwache unterschiedlichen sportlichen Schwerpunkten. Auf der Bühne der Aktion „Deutschland bewegt sich“ der BARMER GEK wurden HipHop-Tanz, Cheerleading, Judo und Capoeira präsentiert.

Auf der Zeil fanden Besucher zum Beispiel ein Areal der Sportjugend Frankfurt mit Box-Trainingseinheiten und angeleiteten Sparrings zum Ausprobieren. In einer Fitness-Arena testeten die Besucher ihr Gleichgewicht beim Slacklining und trainierten in Workouts unter Anleitung von Personal Trainern. Für Fußball und die Trendsportart Bubblesoccer standen zwei Soccercourts zur Verfügung. Eine American Sports Arena bot praktische Einblicke in American Football, Cheerleading und Baseball. Armbrust- und Bogenschießen ermöglichte ein Zelt des Hessischen Schützenverbandes. Mit dem Deutschen Alpenverein ging es in die Höhe an einer künstlichen Felswand mit den Sportarten Bouldern und Klettern. Tennis, Badminton und die schnellere Variante Speedminton konnten Rückschlagsport-Interessierte unter Anleitung der Tennis-University Offenbach und des SC Frankfurt 1880 ausprobieren. Die Sportmeile und die Aktionen auf der Konstablerwache waren eine gemeinsame Aktion des Sportkreises Frankfurt, des Landessportbundes Hessen und der Barmer GEK. Gesamtausrichter der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit war das Land Hessen.

Sport und Flüchtlinge - Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatten der Sportkreis und seine Mitgliedsvereine im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung per Resolution beschlossen, das Engagement für Flüchtlinge zu intensivieren. Die Grundlage bildete ein im September beschlossener Aktionsplan mit dem Ziel, die zahlreichen Aktivitäten des Frankfurter Sports zu bündeln und weiterzuentwickeln. Aktuell kooperiert der Sportkreis Frankfurt mit der Initiative „Teachers on the road“ für das Modellprojekt „Geflüchtete in Sportvereine integrieren“. Gemeinsam mit 13 Vereinen ermöglicht das Projekt Flüchtlingen, Sportangebote zu nutzen. Gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, erhalten teilnehmende Vereine fünf Euro pro Monat, wenn sie Flüchtlingen die Teilnahme an ihrem Sportprogramm ermöglichen.

Flüchtlinge nehmen schon immer an Sportkreisprojekten teil, erläutert Sportkreis-Vorsitzender Roland Frischkorn: „Bei der Frankfurter Bolzplatzliga F43+ bilden Flüchtlinge mittlerweile zwölf von 34 Teams. Weiteres Beispiel sind unsere Fußballturniere für geflüchtete Jugendliche, die wir im vergangenen Jahr und auch 2016 wieder in Zusammenarbeit mit der Schiedsrichtervereinigung und der Kommunalen Ausländervertretung veranstalten. Eingeladen sind immer auch Fußballvereine, um so einen Erstkontakt für Interessierte zu Vereinen zu schaffen. Aber auch bei den Angeboten der Sportjugend, ob im Nachtsport, den Boxcamps oder Sportjugendzentren gilt: Sport kennt keine Grenzen, Flüchtlinge sind willkommen.“

Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine und dem Landessportbund Hessen angeschlossen. Er vertritt die Interessen der rund 430 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit 190.000 Sportlerinnen und Sportlern nach innen und außen. Dabei unterstützt er die Vereine zum Beispiel bei Zuschüssen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung und Weiterentwicklung von Sportangeboten.

 

Sportkreis-Vorsitzender Roland Frischkorn

Sportdezernent Markus Frank. Fotos: Sportkreis Frankfurt

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