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14.06.2016

Sportkreise Frankfurt und Offenbach plädieren mit Nachdruck für Multifunktionsarena

Neue Koalition in Offenbach lehnt das Projekt ab. Sportkreise Frankfurt und Offenbach fordern, die Entscheidung zu überdenken.

Mit Erstaunen und großem Befremden haben der Sportkreis Frankfurt und der Sportkreis Offenbach die Entscheidung der Stadt Offenbach zur Kenntnis genommen, den Bau der lange geplanten Multifunktionshalle auf der Stadtgrenze zu Frankfurt abzulehnen. Seit Jahren arbeiten die Städte Frankfurt und Offenbach gemeinsam an den Planungen für die Arena in der Nähe des Kaiserlei. Sie soll bis zu 13.000 Zuschauer fassen und Platz für Sportveranstaltungen, Konzerte und andere Großereignisse bieten.

„Der Presse entnehmen wir, dass die neue Koalition in Offenbach das Projekt ablehnt“, sagt Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt. „Wir fordern die Akteure dringend auf, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken.“ Den Ausführungen der Grünen-Vorsitzenden und Ersten Beigeordneten des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main Birgit Simon kann Frischkorn nicht zustimmen. Er plädiert im Hinblick auf die Wirtschafts- und Standortentwicklung dafür, interdisziplinär zu denken: „Die Äußerungen zeigen ausgeprägtes Unwissen über die Notwendigkeit für die Sportentwicklung in der Rhein-Main-Region. Denn ob sich Firmen ansiedeln, hängt neben der Existenz von Bildungs- und Kultureinrichtungen auch von der Sportinfrastruktur ab.“

Auch der Vorsitzende des Sportkreises Offenbach Peter Dinkel hält die Multifunktionsarena für ein Herzstück in der Angelegenheit, den regionalen Sport gemeinsam weiterzuentwickeln: „Eine Sportstätte am Kaiserlei als Heimat für den Spitzensport würde auch den Breitensport enorm fördern. Die Bereiche sind zwei Seiten einer Medaille, diese Wechselwirkung müssen wir berücksichtigen.“ Als Beispiel für die Verbindung von Breiten- und Spitzensport nennt Roland Frischkorn die positive Entwicklung des Basketballs in Frankfurt: „Dank der Zusammenarbeit der ‚Skyliners‘ mit Schulen und Vereinen steigen die Mitgliederzahlen im Basketball-Amateurbereich kontinuierlich.“

Der Verzicht auf das Projekt wäre laut Frischkorn und Dinkel eine vergebene Chance für die gesamte Region. Beide Sportkreise mit rund 400.000 Mitgliedern in Vereinen und Betriebssportgruppen raten zu einem runden Tisch mit allen Akteuren. Die Offenbacher Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern rufen sie nachdrücklich dazu auf, mit dem Sport an einem Strang zu ziehen und den gemeinsam eingeschlagenen Weg beizubehalten.

Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine und dem Landessportbund Hessen angeschlossen. Er vertritt die Interessen der rund 430 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit 190.000 Sportlerinnen und Sportlern nach innen und außen. Dabei unterstützt er die Vereine zum Beispiel bei Zuschüssen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung und Weiterentwicklung von Sportangeboten.

 

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