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28.07.2023

Der Sommer am Main macht Pause

Die Stadt Frankfurt am Main und der Sportkreis Frankfurt verabschieden sich mit einem ereignisreichen Wochenende von den Sonnensegeln

Der „Sommer am Main“ geht mit einem weiteren ereignisreichen Wochenende am Mainkai in eine kurze Pause. Der Mainkai wird für das Mainfest gebraucht. Die eindrucksvollen Bilder der vergangen drei Wochen dokumentieren, wie viel gute Laune und entspannte Stimmung am Mainkai herrschen kann. „Herzlichen Dank für dieses Experiment und allen beteiligten Partnern und Vereinen für Ihre Kreativität und Ihr Engagement beim diesjährigen „Sommer am Main“. Im Namen des Projektteams darf ich Ihnen bestätigen, dass es nach den bisherigen Rückmeldungen ein gelungenes Experiment ist und alle den „Sommer am Main“ 2023 mit mehr Schatten und Farbe, Bewegung und Kulinarik auf dem Mainkai sehr genießen,“ freut sich Wolfgang Siefert, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt.

Die Verschattungselemente mit den Sonnensegeln werden bereits final abgebaut. Daher möchten wir die Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Beteiligten zu bedanken. Die Idee entstand im Rahmen eines Stegreifes am Fachgebiet „Entwerfen und Nachhaltiges Bauen“ von Professor Christoph Kuhn am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt. Betreut wurde die Entwurfsaufgabe von dessen wissenschaftlichen Assistenten Florian Böttcher. Schnell fiel die Wahl auf den Entwurf von Hannah Lindholm und Tillmann Grobe. Hier standen große Flächen mit Schatten in Aussicht und neue Perspektiven auf den Mainkai und Umgebung durch Tribünen mit Sitzstufen. Mit dem Vorschlag, Standardbaugerüste zu verwenden, die für den kurzen Zeitraum geliehen und anschließend weiterverwendet werden können, konnten sie zusätzlich überzeugen. Lediglich die Sonnensegel mussten angeschafft werden. Hierfür gibt es bereits Interessenten für die Nachnutzung.

Aber der Reihe nach – eine gute Idee brauchte noch Unterstützung sowie ein gutes Netzwerk und effiziente Zusammenarbeit. Hier ist zum einen das Statikbüro Brückner Dietz GmbH aus Darmstadt zu nennen, aber auch Moriz Kölling mit seinem Büro Kölling Architekten, ohne die der Bauantrag und die Realisierung nichts geworden wären. So entstand auch der Kontakt zu Kasten Paul von Gerüstbau Paul, der mit seinem Team die über fünf Tonnen Stahl des Lieferanten Peri zu den Verschattungselementen zusammenbaute.

Die Möbel rundeten das sommerliche Ambiente ab. Hierfür hatten die Studierenden ein Stecksystem aus Schaltafeln konzipiert und konnten die Abteilung Holzbau der Staatlichen Berufsschule Aschaffenburg für die Umsetzung gewinnen. Sie wurden gefräst und dann am Mainkai unkompliziert unter den Segeln aufgebaut.

Mit Unterstützung des Frankfurter Stadtmarketings gibt es in diesem Jahr, ergänzend zum Hauptthema Beschattung, auch eine grüne Oase und erstmals ein gastronomisches Angebot. Die Rückmeldungen der Umfrage zum Sommer am Main 2022 hatten ergeben, dass sich die Besucher auch Gastronomie in ihrem Stadtraum am Fluss wünschen. Aus diesem Grund findet man am Mainkai beispielsweise Angebote von Local Heroz und von „Yok Yok am Fluss“, ein Ableger des beliebten Kultkiosks aus dem Bahnhofsviertel. Direkt daneben lädt eine grüne Oase mit exotischen Pflanzen und Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Die Besucher erhalten so einen weiteren Eindruck zum Thema Aufenthaltsqualität und davon, wie der Mainkai künftig aussehen könnte.

Zusätzliche Farbe in den Stadtraum brachten die bunten Banner zum „Sommer am Main“ im von 2022 weiterentwickelten Design der Kreativagentur „esistfreitag“ sowie die vielfältigen urbanen Interventionen der Schüler:innen der Helmholzschule im Rahmen ihrer „Steetart“-Projektwoche beim Sportkreis Frankfurt. Zusammen mit den Studierenden Kira Bernauer, Sophie Bernauer, Roman Jakowlew, Helena Kiefer, Lukas Kunkel, Lorenz Modler und Aranza Sanchez der Frankfurter Bewerbung als „World Design Capital 2026“ wurden eigens entwickelte Entwürfe zu der Übertragung des Farbkonzepts von „esistfreitag“ umgesetzt. Die Verschattungselemente, ein Urban Dancefloor am KD-Kiosk, das „Sommer am Main“- Banner und kreative Sportfelder wie eine bunte Boulebahn erstrahlten in den sommerlichen Farben. Für mehr Grün sorgten 10 Pflanzkübel, die die Philipp-Holzmann-Schule mit Unterstützung von Umweltlernen in Frankfurt e.V. baute und vor Ort mit bienenfreundlichen Stauden bepflanzte.

„Menschen prägen Räume.“ Getreu des Mottos der Bundesstiftung Baukultur, die im Rahmen ihrer diesjährigen Sommerreise auch in der Mainmetropole am Mainkai Halt machte, sehen die Verantwortlichen des „Sommer am Main“ enormes Potential in diesem Projekt. Das Areal am Mainkai wurde in den vergangenen Wochen geprägt durch das Zusammenspiel aller Akteure: Dezernate und Ämter, gesellschaftliche Gruppen und Anwohner:innen. Nur so sind eine attraktive Gestaltung und folglich auch ein Mehrwert für die Bürger:innen Frankfurts umsetzbar und spürbar. Der „Sommer am Main“ macht deutlich, dass unsere Gesellschaft und Demokratie eine effektive Zusammenarbeit aller benötigt.

Der Sportkreis Frankfurt am Main e.V. steht für mehr Sport und Bewegung im öffentlichen Raum. Der „Sommer am Main“ verkörpert ebendiese Öffnung. Gemeinsam mit PROPROJEKT übernimmt der Sportkreis Frankfurt die Koordination und Umsetzung des sportlichen und musikalischen Programms, um die Menschen wieder in Bewegung zu bringen. Doch sportlich mit Leben füllen die Frankfurter Sportvereine und -initiativen, Bildungsträger und Sozialverbände sowie Schulen und urbane Sport- und Tanzcommunities den Mainkai. Sie bieten ein buntes und abwechslungsreiches Sport- und Mitmach-Programm für Jung und Alt. Ob im Rahmen des Vereins-Dienstag, des Hochschul-Mittwoch, des Aktions-Donnerstag oder der Tanz- und Urban-Sport-Events am Wochenende – die Vereine und Partner:innen des Sportkreises, ihre Angebote und der Spaß an der gemeinsamen Bewegung stehen im Mittelpunkt des sportlichen Programms. Volleyball, Rugby, Tennis, Tischtennis, Cricket, aber auch individuelle Bewegung wie Musik- und Tanz-Workshops, Calisthenics, Skateboarding, Yoga oder Fitness und Laufen: Für alle Besucher:innen findet sich eine passende Sportart, die gemeinsam er- und gelebt werden kann.

Auch das Thema Bildung fand seinen Platz bei „Sommer am Main“. So verwandelte das Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt“ den Straßenraum in einen Bildungsraum für Jung und Alt. Den Anfang machte das Solarrennen Frankfurt RheinMain - fast 1.000 jugendliche Tüftler:innen traten in den Wettbewerb um das schnellste Solarboot und Solarmobil sowie das kreativste Fahrzeug. Anschließend lud eine Nachhaltigkeits-Rallye Kinder und Jugendlichen 4 Tage lang dazu ein, sich mit den Themen Ernährung & Klima, Wasser & Energie, Kleidung & Konsum auseinanderzusetzen und sich auszutauschen. Die Aktionsreihe mündete im „main Zukunfts-Pavillon“-Fest für alle. Zahlreiche Partner:innen des Netzwerks „Nachhaltigkeit lernen“ zeigten mit ihren vielfältigen, kreativen Angeboten wie unser Leben und unser Alltag zukunftsfähig gestaltet werden können.

Die Open Air Konzert- und Tanzveranstaltungen von Kulturerwachen 2023 – Förderprogramm der Crespo Foundation, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft sowie des Kulturdezernats und Kulturamts der Stadt Frankfurt – haben den Mainkai zusätzlich in Bewegung gebracht. Dieses Zusammenspiel aller Beteiligten zeigt eindrücklich, dass ein gut funktionierendes Netzwerk und gegenseitige Unterstützung für alle von Vorteil ist.

Wie ist Ihre Meinung zum diesjährigen „Sommer am Main“? Auch während der Pause und bis Ende September läuft die Online-Befragung zum „Sommer am Main“. Ihre Rückmeldungen sind willkommen! Die Umfrage steht auch auf Englisch zur Verfügung.

Weitere 10 Tage Sommer am Main finden ab dem 11. August statt. Sie haben also noch eine Chance vorbeizukommen.

Zum detaillierten Programm des

www.sommerammain.de/terminplan

Rugby mit dem SC 1880. Foto: Ben Kilb

Tischtennis mit Jugend-Europameisterin Anastasia Bondareva. Foto: Tischtennis Marketing GmbH

Concrete Skate zu Besuch am Mainkai. Foto: Cornelius Pfannkuch

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