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15.09.2020

Mit Abstand zusammenkommen: Integrationsarbeit auch während Corona

Begegnung ist die Voraussetzung für Integration, dafür, dass Menschen einen gemeinsamen Weg entwickeln können. Entsprechend herausfordernd stellte sich die Situation für Vereine und Integrationsprojekte im Sport seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie dar, als sich „Social Dinstancing“, notwendigerweise, zur Etikette des guten Umgangs etablierte. Entsprechend wichtig war es dennoch, dass sich die Netzwerkpartner für Sport und Integration in Frankfurt am 10. September wieder persönlich austauschen konnten.

Der Sportkreis Frankfurt hatte gemeinsam mit seinem Partner Sportjugend Hessen zum Treffen in die Fabriksporthalle eingeladen. Rund 30 Personen waren zum Austausch gekommen, darunter 14 Vertreter*innen aus Sportvereinen. Eines der Ergebnisse: Integrationsarbeit im Sport findet statt, Dank kreativer und engagierter Akteure auch unter erschwerten Bedingungen.

Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn: „Integrationsprojekte sind wichtig für unser Zusammenleben, die Pandemie darf diese Arbeit nicht zum Erliegen bringen.“ Mit Verweis auf die Kooperation von Internationalem Olympischem Komitee (IOC) und der Weltgesundheitsorganisation WHO betonte Frischkorn, wie bedeutend Sport und Bewegung seien, um angesichts des Coronavirus Widerstandskräfte zu stärken.

Was trotz Corona geht, berichtete unter anderem Projektleiterin Judith Häring vom Verein Bike Bridge. Im August startete ein Radfahr-Kurs für geflüchtete Frauen in Kooperation mit der Gemeinschaftsunterkunft in Bonames. Die Bedeutung des Feriencamps der SG Bornheim als integratives Angebot legte das Vorstandsmitglied Harald Seehausen dar. Über 120 Kinder haben das betreute Sportprogramm im Sommer wahrgenommen. Seit Jahren nehmen auch Kindern aus Flüchtlingsfamilien teil.

Ein weiteres Thema war die Bedeutung von Netzwerkarbeit. „Damit Integration durch Sport funktioniert, müssen wir zwei Akteure zueinander bringen: diejenigen, die Kontakt zu Menschen haben, denen Zugang zu Sport und Bewegung fehlt, und diejenigen, die als Anbieter infrage kommen“, erläutert Sportkreisvorsitzender Frischkorn. Um dies zu schaffen, koordiniert der Sportkreis im Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ sogenannte Sportcoaches. Diese eignen sich durch ihre Erfahrungen und Kontakte als Vermittler, teilweise sind Sportler mit Fluchterfahrung eingebunden.

Ein Fazit des Abends nennt Sportkreis-Koordinator Thomas Kimmig: „Sport ist wichtig, besonders während der Pandemie, und er findet Lösungen.“ Durch die Situation seit März sei einiges aufzuholen. Das nächste Treffen soll daher zeitnah stattfinden.

Zeit und Platz für Austausch beim Netzwerktreffen „Integration im Frankfurter Sport“ in der Fabriksporthalle. Fotos: Sportkreis Frankfurt

Arbeitsgruppen bearbeiteten die derzeit wichtigsten Themen, beispielswese Sportangebote für Frauen und den Zugang zu freien Sportstätten.

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