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Sport und Flüchtlinge in Frankfurt

In der zweiten Jahreshälfte 2015 sind besonders viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, auch nach Frankfurt. Der Sportkreis Frankfurt hat darauf im September 2015 mit einem Aktionsplan reagiert, den er seitdem sukzessive umsetzt. Ziel ist es, mit den Maßnahmen das Miteinander von Frankfurterinnen, Frankfurtern und Flüchtlingen zu unterstützen. "Zu der allerorten geforderten Willkommenskultur leistet der Sport bereits jetzt einen wichtigen Beitrag, das wollen wir verstärken", sagt der Sportkreis-Vorsitzende Roland Frischkorn. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober 2015 verabschiedeten die Frankfurter Sportvereine und der Sportkreis eine Resolution, in der sie sich solidarisch mit den Geflüchteten erklärten.

Koordinationsstelle "Sport und Flüchtlinge" - der Sportcoach

Der Sportkreis Frankfurt koordiniert seither Aktivitäten von Sportvereinen für Flüchtlinge und bezieht diese in bestehende Vereinsangebote ein. Viele Frankfurter Vereine haben ihre Angebote für Geflüchtete geöffnet. Im Rahmen des Landesprogrammes hat die Stadt Frankfurt den Sportkreis mit der Aufgabe betraut, Sport- und Bewegungsangebote über einen "Sport-Coach" zu koordinieren. Dieser soll Hilfsorganisationen und Vereine miteinander vernetzen, die im Kontakt mit Flüchtlingen stehen oder für Flüchtlinge aktiv werden wollen. So soll den Neu-Frankfurterinnen und -Frankfurtern das Ankommen in der Stadt erleichtert werden.

2016 waren laut Stabsstelle Flüchtlingsmanagement mehr als 5.000 Personen in verschiedenen Unterkünften untergebracht. In Zusammenarbeit mit Trägereinrichtungen, Freiwilligen und Stadtteilvereinen entstanden Projekte wie „Flüchtlinge in Sportvereine integrieren“, in dem Vereine für jeden Flüchtling, der ihr Angebot nutzte, einen Zuschuss zum Mitgliedsbeitrag erhielten. Sehr erfolgreich waren auch das vom Sportkreis organisierte 3. Interkulturelle Fußballturnier, an dem acht Mannschaften aus Flüchtlingseinrichtungen teilnahmen, sowie die Marathonstaffel im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Oktober.

Begegnungszentrum Fabriksporthalle

Als weiteren Beitrag sieht der Sportkreis vor, die städtische Fabriksporthalle in der Wächtersbacher Straße als Stadtteil-Begegnungszentrum zu nutzen. Die städtische Halle ist Sitz des Sportkreises Frankfurt. Entstehen soll ein Ort der Begegnung mit unterschiedlichen Sport- und Kulturangeboten. Das schafft die Möglichkeit, einander kennenzulernen und kulturelle Vielfalt zu erleben.

Flüchtlinge seit Jahren aktiv in Sportkreis-Projekten

Bereits seit Jahren beziehen der Sportkreis Frankfurt sowie zahlreiche Sportvereine die in Frankfurt lebenden Flüchtlinge in ihre Arbeit und Angebote ein. So nutzen beispielsweise zahlreiche jugendliche Flüchtlinge die Angebote der Sportjugend im Nachtsport, in den Sportjugendzentren und im Boxcamp Gallus. Sie beteiligen sich rege an den Projekten des Sportkreises – BasKIDBall, Galluspark Bolzplatz und Frankfurter Bolzplatzliga F43+. Allein bei der Bolzplatzliga stellen sie ein Drittel der teilnehmenden Mannschaften.

Wer die Integrationsarbeit des Sportkreises Frankfurt unterstützen möchte, kann das per Spende auf einem speziell eingerichteten Spendenkonto des Sportkreises tun. Mit den Geldern werden benötigte Materialien wie Sportkleidung besorgt.

Spendenkonto:

Commerzbank AG
IBAN: DE98 5008 0000 0640 4686 09
BIC: DRESDEFF

Resolution der außerordentlichen MitgliederversammlungAktionsplan für Flüchtlingshilfe

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